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Jugend jetzt »heiß« auf den Unterricht |
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Mathe, Deutsch und Englisch, aber auch Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgefühl gehören täglich zu den Unterrichtsinhalten an der Realschule. Denn das gesamte Kollegium legt nicht nur Wert auf schulische Leistungen, auch das soziale Lernen liegt den Lehrern sehr am Herzen. »Außerdem ist es uns wichtig, die ganz persönlichen Stärken unserer Schüler zu entdecken und zu fördern«, erklärte Schulleiter Joachim Blomberg.  Ein Beispiel hierfür ist die Rockband der Schule. In ihrer Freizeit treffen sich musikalisch begabte Schüler, um gemeinsam aktuelle Stücke einzustudieren und bei Anlässen wie dem Tag der offenen Tür zu präsentieren. »Es ist uns wichtig, diese und andere Arbeitsgemeinschaften anzubieten, um den individuellen Fähigkeiten der Schüler gerecht zu werden«, sagte Blomberg. Für musikalische Schüler gibt es jedoch nicht nur die unterschiedlichen AGs, eine Bläserklasse ermöglicht den Schülern das Erlernen eines Instruments (wir berichteten am 13. Januar). Weitere Schwerpunkte der Realschule sind die Naturwissenschaften und die Sprache. So konnten interessierte Viertklässler am Samstag nicht nur ein Huhn füttern oder eine Maus streicheln, ganz Mutige hatten die Möglichkeit, eine Bartagame mit Heuschrecken füttern. Denn im Biologieunterricht der Realschule heißt es nicht nur »lesen und auswendig lernen«, sondern vor allem »selber erleben und begreifen«. Ähnlich sieht es im Chemie-, Technik und Physikunterricht aus. Mit spannenden Experimenten und kniffeligen Bausätzen präsentierten sich die Realschüler den Viertklässlern und luden zum Mitmachen ein. Bunte Flammen oder gravierte Lineale waren die Ergebnisse, die für staunende Blicke sorgten. Das selbst Deutschunterricht mit viel Spaß und Praxis verbunden sein kann, zeigten die Fünftklässler unter der Leitung von Roswitha Schröder-Deter. Denn hier wurde deutlich, dass man Wörter nicht nur lesen oder sprechen, sondern auch schwingen kann. »Kel-ler-fen-ster-put-zer« tönte es da im Chor durch den Raum und Schröder-Deter erklärte: »Wir arbeiten hier mit dem RELV-Programm. Das bedeutet rechtschreiben, erforschen, lesen, verstehen«. Mit diesem neuen Konzept lernen die Schüler Wörter in Silben einzuteilen, um dadurch unnötige Fehler zu vermeiden. »Mir hat das sehr viel gebracht, ich mache kaum noch Rechtschreibfehler, seit wir das gelernt haben«, berichtete der elfjährige David. Eine weitere Besonderheit der Schule ist ihre Arbeit als DFB-Stützpunkt. Mit speziellen Trainern werden Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle der Schule trainiert. Artikel vom 18.01.2010 |