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Gesucht: Ein Platz für die Mensa |
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Da es auf dem gemeinsamen Gelände der Haupt- und Realschule kaum noch freie Flächen gibt, hat das Architekturbüro Rothschild mögliche Varianten erarbeitet, wie im Gebäudebestand durch An- oder Umbau Räumlichkeiten für die Mittagsverpflegung geschaffen werden könnten. Alternative eins sieht eine gläserne Überdachung des vorhandenen Innenhofes der Rolf-Dircksen-Schule vor (Kosten bei 241 Quadratmetern Nutzfläche etwa 310.000 Euro). Laut Möglichkeit zwei könnte der Verwaltungs- und Lehrerzimmerbereich der Rolf-Dircksen-Schule mit einer Konstruktion aus Stahl und Glas überbaut werden (Kosten bei 303 Quadratmetern Nutzfläche etwa 497.000 Euro). Als dritte Alternative stellte Architekt Christian Rothschild eine Überbauung der jetzigen Lehrküche vor, wie sie bereits 1992 schon einmal im Gespräch war (Kosten bei 227 Quadratmetern Nutzfläche etwa 392.000 Euro). Die Kosten für die Anschaffung der benötigten Einrichtungsgegenstände einer Mensa wurden noch nicht ermittelt. Während die Ausschussmitglieder Detailfragen zu den einzelnen Entwürfen wie die nötige Beschattung von Glasflächen oder die Einrichtung eines Speisenaufzuges erörterten, kürzten die beiden Schulleiter Joachim Blombach und Hans-Ulrich Hartwig die Diskussion ab, indem sie den Ausschussmitgliedern ihre gemeinsame Präferenz für Variante drei mitteilten. Die Frage, ob auch Rollstuhlfahrer eine Mensa im Obergeschoss erreichen könnten, musste der Architekt auf Grundlage der bisherigen Planungen verneinen. „Dann wird es mit uns eine solche Lösung nicht geben“, stellte Regine Steffen (Grüne) fest. Eine neue Überbauung müsse auf jeden Fall barrierefrei sein, forderte sie. Die für einen entsprechenden Fahrstuhl entstehenden Kosten sollen bis zur nächsten Ausschusssitzung ermittelt werden. Außerdem wollen sich die Politiker bis dahin auf Anregung von Klaus-Hermann Bunte vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten machen. Das größte Problem: Haushaltsmittel stehen für die Errichtung einer Mensa zurzeit nicht zur Verfügung. Die Finanzierung soll daher in den Haushaltsberatungen für das kommende Jahr 2010 erörtert werden.
© 2009 Neue Westfälische Tageblatt für Enger und Spenge, Samstag 05. Dezember 2009 |