Junge Schul- und Stützpunktfußballer präsentieren im Vergleich ihr Können
Enger (-as). Wer Sport betreibt, will auch den Vergleich. Gerade beim Mannschaftssport ist das so. Kein Wunder also, dass die Fußballer der Jahrgänge 1996 bis 1998 mit Feuereifer dabei waren, als es gestern darum ging, von sechs Teams das beste zu stellen. Zumal, wenn mit Dr. Johannes Danner der DFB-Stützpunktkoordinator des Fußball-und Leichtathletikverbandes Westfalen zusah. Fußballverrückt: Mit zwei Engeraner Teams traten Jobst Fischer-Riepe (l. vorn) und Tobias Kunze (oben) an. Mit von der Partie waren drei Teams aus Osnabrück und je eines aus Lemgo, vom HelmholzGymnasium aus Bielefeld und eines mit Spielern aus dem Widukind-Gymnasium Enger und der Realschule Enger. Je einmal zehn Minuten traten sie in der Sporthalle des Gymnasiums gegeneinander an. Ohne Schiedsrichter. „Ihr seid schließlich alt genug“, sagte Danner. Und erklärte: „Es geht hier auch um Fairness.“ or Publikum: Recht gut gefüllt waren die Ränge, als der Engeraner Spieler Nico Heinzmann (r.) seinem Gegner den Ball abnahm. Seit zwei Jahren existieren im Kreis Herford neben den DFB- auch Schulstützpunkte. Und seitdem bekommen die jungen Kicker bei diesen Turnieren die Möglichkeit, sich zu präsentieren – und dabei einfach Spaß am Spiel zu haben. Die jungen Spieler sind derzeit pro Woche vier- bis fünfmal im Einsatz, um ihr Talent zu schulen. „Gerade im Fußball spielt das Lernalter eine große Rolle“, sagte Jobst Fischer-Riepe. Die Möglichkeiten für den guten Turnierablauf schufen die Schulen, die Lehrer, die Eltern, die nicht nur für Kuchen sorgten, sondern sich auf den Rängen – fast fußballuntypisch – ganz ruhig und fair verhielten und natürlich die Sporthelfer. Besonders ihnen sprachen die beiden betreuenden Lehrer Tobias Kunze und Jobst Fischer-Riepe ihren Dank für die Unterstützung aus.
Fußballverrückt: Mit zwei Engeraner Teams traten Jobst Fischer-Riepe (l. vorn) und Tobias Kunze (oben) an. Vor Publikum: Recht gut gefüllt waren die Ränge, als der Engeraner Spieler Nico Heinzmann (r.) seinem Gegner den Ball abnahm. FOTOS: ANDREAS SUNDERMEIER © 2009 Neue Westfälische Tageblatt für Enger und Spenge, Donnerstag 05. März 2009 |