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Gemeinsame Mensa für Haupt- und Realschule vorgesehen |
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Architekt soll Planung im kommenden Jahr in Angriff nehmen Enger (mac). Die Realschule Enger wird aus Kostengründen keine eigene Mensa bekommen. Darauf einigten sich die Politiker am Donnerstagabend im Schulausschuss. Sie streben stattdessen eine zentrale Cafeteria an, die von der Real- und von der Hauptschule genutzt werden kann. Ein Architekt solle die Planungen hierfür im kommenden Jahr in Angriff nehmen, sagte Bürgermeister Klaus Rieke.
Realschulleiter Joachim Blombach zeigte sich mit einer solchen Lösung durchaus einverstanden. „Ich begrüße den Gedanken, zu einer großen Lösung zu kommen.“ Im Interesse der Schulleitung sei es aber, dass eine zentrale Cafeteria für beide Schulen so schnell wie möglich umgesetzt werde. Schon seit längerem wünscht sich die Realschule eine eigene Cafeteria, in der den Schülern auch eine warme Mahlzeit angeboten werden kann. Die einzige Möglichkeit hierfür wurde bislang in der Umgestaltung der bisherigen Bücherei gesehen. Um den Raum jedoch in eine Cafeteria umwandeln zu können, hätte die Stadt erheblich investieren müssen. So hätte man unter anderem den Fußboden an einigen Stellen verbessern und einen geschlossenen Raum für eine Essensausgabe schaffen müssen. Nach Angaben des Technischen Immobilienservice hätte das die Stadt rund 80.000 Euro gekostet. Wegen der hohen Kosten einigten sich die Ausschuss-Mitglieder darum darauf, die Bücherei nur in einen Aufenthaltsraum umzugestalten. Dabei entstehen Kosten in Höhe von 39.000 Euro. Die Essensausgabe soll nach diesem Modell über einen erweiterten Kioskverkauf geregelt werden. Klaus-Hermann Bunte von den Grünen kritisierte, die Ausgabe eines richtigen Essens und nicht nur eines Imbiss’ sei erforderlich. Die Grünen schlugen deshalb vor, die Aula mit zusätzlichen Tischen auszustatten, um sie mittags in eine Mensa umzuwandeln. Ein Vorschlag, den die Politiker mehrheitlich ablehnten. „Die Aula wird intensiv genutzt, eine ständige Umrüstung scheidet darum aus“, begründete Bürgermeister Klaus Rieke. Dass die Realschüler die Mensa der Hauptschule mitnutzen, ist ebenfalls nicht möglich. Wie der stellvertretende Leiter der Rolf-Dircksen-Hauptschule, Hans-Ulrich Hartwig, schon in der letzten Sitzung des Schulausschusses berichtet hatte, sei die Mensa der Hauptschule schon für die eigenen Schüler zu klein. Das Mittagessen werde deshalb in zwei Schichten eingenommen. © 2008 Neue Westfälische Tageblatt für Enger und Spenge, Samstag 18. Oktober 2008 |